Unterricht

In einer sich ständig und in schnellem Tempo entwickelnden Umgebung hat sich in den letzten Jahrzehnten auch der Auftrag der Schule verändert. Es geht nicht mehr in erster Linie darum, den Kindern möglichst viel abrufbares Wissen mitzugeben. Mit der Einführung des Lehrplans 21 steht die Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Zentrum. Schülerinnen und Schüler sollen sich Kenntnisse möglichst selbständig aneignen, sie für sich zu nutzen und sich so in der Welt orientieren und ihren Weg finden.

Die Sekundarstufe I ist in einer durchlässigen Struktur organisiert mit niveaudurchmischten Klassen. In den drei Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Französisch besuchen die Schülerinnen und Schüler ihrem Leistungsstand entsprechend das Real- oder das Sekundarniveau. Der Unterricht auf Sekundarstufe I ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den Eintritt in eine berufliche Grundbildung oder in eine weiterführende Schule. Im Vordergrund steht die Förderung der Handlungsfähigkeit und des Verantwortungsbewusstseins. Die Jugendlichen sollen motiviert werden, sich selbstständig denkend und handelnd im öffentlichen und privaten Leben zurechtzufinden und dieses mitzugestalten. Dabei unterstützt die Schule die Jugendlichen in ihrer persönlichen und kulturellen Selbstfindung und bereitet sie auf das Erwerbs-, Alltags- sowie auf das Zusammenleben im privaten Bereich vor.
Pädagogische Grundlagen
Das durchlässige Modell der Oberstufe Schüpfen ermöglicht sozial und kognitiv ausgeglichene Klassen bis zum 9. Schuljahr. In den Hauptfächern kann im Niveauunterricht die stufengerechte Förderung gewährleistet werden. Die übrigen Fächer werden in Stammklassen unterrichtet, die den Schülerinnen und Schülern ein stabiles Umfeld bieten, in dem die Sozialkompetenz durch gemeinsame Herausforderungen gestärkt wird. Die Unterrichtsinhalte werden dem Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler angepasst. Es werden zudem alters- und laufbahnspezifische Lernschwerpunkte gesetzt, die die vielfältigen Anforderungen der verschiedenen Schullaufbahnen und Selektionszeitpunkte berücksichtigen.
Gegenseitige Hilfestellungen (Lernen durch Lehren, kooperative Lernformen) helfen bei Laufbahnentscheiden den Leistungsdruck auszuhalten und abzubauen. Gemeinschaftsbildende Wegmarken (Lager- und Projektwochen, musikalische Gestaltung in Gottesdiensten und Konfirmationen, Abschlusstheater usw.) stärken den Zusammenhalt zusätzlich.

Mittels stufen-, alters- und niveauübergreifendem Unterricht und themenspezifischen Projektarbeiten können individualisierende Lernformen wie selbst gesteuertes und selbst verantwortetes Lernen sowie kooperatives Lernen vertieft und ausgebaut werden.
Bildungsziele
Der Lehrplan 21 formuliert die für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zu erwerbenden Kompetenzen. Mit dem IVE Gefäss (Individuelle Vertiefung und Erweiterung) können Schülerinnen und Schüler nach ihren Stärken und Schwächen in niveauspezifischem Unterricht gefördert und auch auf weiterführende Schulen vorbereitet werden. Mit selbst organisierten Sequenzen ist es für die Jugendlichen vermehrt möglich, an eigenen (z.B. erweiterten oder reduzierten) Lernzielen zu arbeiten und in Kooperation mit anderen Schülerinnen und Schülern zu lernen.
Die Leistungen von Schülerinnen und Schülern werden anhand von Lernkontrollen, Produkten und der Beurteilung des Lernprozess gemessen. Für Schullaufbahnentscheide wichtig ist zusätzlich die prognostische Beurteilung der schulischen Leistungen.
Organisation
Grundsätzlich erfolgt der Unterricht in Stammklassen; Niveauwechsel finden in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Französisch statt. Wegen schwankenden Schülerzahlen werden teilweise Lektionen zusammengelegt. Wahlfächer finden zum Teil stufenübergreifend statt.
Umsetzung
Das Schulprogramm der Schule Schüpfen beinhaltet die Eckpunkte der Schulentwicklung der Oberstufe Schüpfen. Es wird jährlich überprüft und angepasst.

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